Sonntag, 14. Oktober 2012

Einmal Sonne bitte!

An manchen Tagen ist das Wetter einfach so zauberhaft, daß man gar nicht anders kann als raus zu gehen. Auch wenn die Pläne für genau diesen Tag eigentlich ganz anders aussehen.

Rheinpark

Da weder die Kinder, noch ich, Lust auf die örtlichen Begebenheiten wie Wald oder Spielplatz hatten, machten wir uns auf den Weg in den 15 km entfernten Rheinpark.

Rheinpark

Hier kennt uns keiner. Und niemand spricht uns an.
Hier können die Kinder einfach mal drauf los spielen ohne nach dem Papa gefragt zu werden. Und hier kann ich einfach den Nachmittag auf einer Bank verbringen, ohne mich beratschlagen lassen zu müssen!

Rheinpark

Der Rhein hatte natürlich die gleiche magische Anziehungskraft wie eh und je.
Aber da wollten wir heute gar nicht hin. Jedenfalls ich nicht. Ich hatte nämlich diesmal keine Lust auf nasse Schuhe und Hosenbeine.

Rheinpark

Das hier war unser Ziel:

Rheinpark

Der riesige Spielplatz inmitten des Parks, mit seinem tollen Kletterparcour!

Rheinpark
Rheinpark

Der Kletterparcour zieht sich über mehrere hundert Meter quer über den Spielplatz. Die große Spinne links ist über unzählige Klettermöglichkeiten verschiedener Schwierigkeitsstufen bis hin zu dem Piratenausguck ganz rechts verbunden.

Rheinpark

Die Kinder können hier nicht nur einfach spielen. Sie können sich selbst erfahren!
Sie sind auf vielfältige Weise mit dem ganzen Körper und all ihrer Kraft in diesem Parcour unterwegs. Erfolgserlebnisse inklusive.

Und im Hintergrund leuchtet der Herbst in seiner ganzen Pracht!

Rheinpark

Ich bin immer wieder glücklich über die Selbständigkeit meiner Jungs.
Einmal von der Leine gelassen sehe ich nur noch wegen Hunger oder Durst. Selbst Konflikte mit anderen Kindern lösen sie meist völlig alleine. So kann ich ganz entspannt dabei zu sehen, wie Eltern ihren Kindern über den Spielplatz hinterher rennen und sie ständig ermahnen, oder wie Kinder alle 5 Minuten wegen irgendwas anderem zu ihren Eltern gelaufen kommen. Ach ja.......

Wenn ich dann meinen Tee und das Strickzeug auspacke und wirklich stundenlang in Ruhe stricken kann, bekomme ich nicht selten neidische Blicke von den Nachbarbänken.

Rheinpark

Eigentlich wollten die Jungs und ich noch eine Runde durch den weitläufigen Park drehen. Ich mit der Kamera. Die Jungs wollten Blätter und Nüsse sammeln.
Aber dann sind wir doch auf dem Spielplatz kleben geblieben. Die Jungs zufrieden damit sich bewegen zu können. Und ich zufrieden damit in der Sonne sitzend stricken zu können.

Spiralsocke

Am späten Nachmittag kamen dann die ersten Wolken der nahenden Schlechtwetterfront auf und schoben sich unbarmherzig vor die Sonne.

Rheinpark

Der zuvor wundervoll herbstlich leuchtete Rheinpark verlor schlagartig all seine Farben und es wurde ungemütlich kalt. Es war als hätte jemand ein Glas Wasser über ein frisch gemaltes Bild geworfen und alle Farben davon gespült.

Rheinpark
Rheinpark

Zeit unsere Sachen zu packen und heim zu fahren.
Auf ne heiße Milch mit Honig und Schmusedecken auf der Couch.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Werte Blogleser

Die Kommentar Funktion steht ab sofort nur noch registrierten Google Nutzern zur Verfügung.

Danke für euer Verständnis

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...