Sonntag, 10. März 2013

Ruheinseln

Durchatmen.
Abschalten.
Inne halten. 
In der Stille verharren.
Ein wenig Kraft tanken.

Wer weiß solche Momente in der heutigen Zeit, wo alles und jeder beständig erreichbar ist, wo ständig irgendwo ein Handy bimmelt, und wo man während jeder Bus- oder Bahnfahrt unfreiwillig zum Zuhörer fremder Lebensumstände wird, wer weiß da Ruhe und Stille noch zu schätzen?
Jene Momente in denen einfach alles von einem abfällt. Wo man mal nicht an die Sorgen und Nöte des Alltags denken muss. Wo man einfach nur seine innere Mitte spürt und in Glückseligkeit verharrt.

Ruheinseln werden einem nicht geschenkt. Schenkt man ihnen nicht genügend Beachtung ziehen sie beleidigt ihrer Wege und kehren mitunter nicht mehr zurück.
Ruheinseln muss man sich zuweilen auch einfach selbst erschaffen. Auf jeden Fall aber sind sie es wert jede einzelne Sekunde mit voller Bewusstheit zu genießen und ihrem Ende mit einer gewisser Trauer im Herzen zu begegnen. 

Wildgänse

Der Begriff Kraftorte kommt ziemlich esoterisch daher. Väterchen Rhein aber ist ein genau solch ein Kraftort für mich. Er ist mächtig und stark, und nichts kann ihn aufhalten. Zugleich ist er aber auch beruhigend, wie er mit seinem sanften Plätschern dahin gleitet.

Dunkin Donuts

Kraft gebend dagegen sind die vielen kleinen Leckereien die ich als Seelenfutter bezeichne.
Süße Köstlichkeiten die es nur hin und wieder mal oder sogar noch viel seltener gibt. Wo jeder einzelne Bissen die Zunge verwöhnt und die Geschmacksnerven verzückt in Extase geraten. Eine große Kiste Dunkin Donuts zum Beispiel. Und dazu heiße Schokolade mit Sahne oder Mashmallows.

Aalaf und Helau

Oder diese leckeren Dinger hier von meinem Lieblingsbäcker, welche es nur zur Karnevalszeit gibt. Dieses Jahr bin ich echt arm dran geworden, aber ausnahmsweise war mir der Preis mal völlig egal. Und beim ortsansässigem Lieblingsbäcker habe ich auch keine Probleme mit Unverträglichkeiten.

Dschungelcamp Verpflegung

Trash TV ist eigentlich nicht unser Ding. Eine große Ausnahme ist jedoch das jährliche Dschungelcamp. Gibt es etwas besseres als dieses chauvinistische Theater sogenannter Prominenter, als seine eigene Situation zu vergessen?
Auch bestens geeignet: Der Bachelor! Dabei wird dieses Format nicht etwa wegen der Romantik konsumiert, sondern einzig und allein der Unterhaltung wegen wenn man 20 zumeist junge Damen in ein Haus sperrt und dann einen gut aussehenden Mann dazu gibt.

Ein Hauch von Frühling

Ein absolutes Highlight dieser Tage: Der erste Milchshake von der Lieblingseisdiele!
Den letzten Shake gab es ....... *überleg*.........vor des Gatten Klinikaufenhalten. Letzten Sommer, als unsere kleine Welt noch geordnet und heile war. Scheint bereits ein halbes Leben her zu sein.

Entspannen am Sonntag

Nicht Kraft gebend, aber sehr Nerven beruhigend: Stricken, stricken, stricken!
Früher oder später ergibt eben alles seinen Sinn. Welchen Schatz ich mir mit dieser Tätigkeit erschaffen würde konnte ich zu Beginn letzten Jahres natürlich noch nicht ahnen. Wollte ich doch eigentlich nur eine sinnvolle Beschäftigung für die vielen Wartezimmerstunden haben, als meine Jungs noch beide einmal die Woche die Logopädin besuchten.
Stricken geht fast immer und noch dazu überall. Stricken bringt die Gedanken zur Ruhe und füllt schlaflose Nächte mit einem tieferem Sinn. Nähen und Basteln liegen mir dagegen derzeit so gar nicht.

Ein Hauch von Frühling

Mal ganz davon abgesehen daß ich z.B. meine Nähmaschine auch nicht mit in den Park nehmen würde um die ersten Sonnenstrahlen des Jahres genießen zu können.

Drachenschal

Und basteln auf dem Balkon ist auch eher suboptimal. Aber Stricken geht. Wie man sieht. Immer und überall. Noch dazu kommen echt praktische Sachen dabei heraus. Wie mein neuestes Schätzchen, der Drachenschal.




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