Montag, 10. Februar 2014

Lehrerinnen Frust Socken

Leichte Anfälle von Winterdepressionsgefühlen.
Kinder mit Winterlagerkoller, akuten Anfällen von Pubertät, oder stillem Trost der tatsähclich um ein vielfaches effektiver wirkt wie offene Rebellion.
Und Zwischenmenschlich liegt gerade auch einiges winterlich im Argen. Besonders zwischen dem Gatten und Meinereiner.
Kurzum: Lebensfrust statt Lebenslust!

Da hilft nur noch die Socken stricken Therapie. Alles negative gekonnt kanalisieren und in Rekordzeit ein Paar hübsche Socken zaubern. Wenn die "Phase" dann überwunden ist hat man wenigstens noch was "Schönes" davon.


Das angeschlagene Muster allerdings war nicht wirklich passend, weshalb ich MAL WIEDER bis zum Bund zurück geribbelt habe. Langsam wird das hier zur Tradition. *noch mehr Frust*


Na gut, dann eben ein ganz einfaches und schnödes "nicht nachdenken müssen" Rechts Links Muster!
Und noch am gleichen Abend:


Tag 2: Frust und Troststicken bei der Freundin. Was würde ich ohne sie nur machen? *seufz*
Erwähnte ich letztes Jahr einmal ich wolle NIE WIEDER zwei Socken gleichzeitig stricken?
Pfffttt!


Tag 3:
Kurzfristig habe ich mich dazu entschlossen die zweite Socken mit entgegen gesetztem Farbverlauf zu stricken. Also eine Socke von Außen und eine Socke von Innen heraus zu stricken.


Tag 4:
An beiden Socken sind die Fersen fertig. Eine Socke ist sogar schon darüber hinaus. Ich zweifele daran ob die dunkle Restwolle wohl noch für beide Spitzen aus reichen wird und entschließe mich dazu lieber doch noch mal nach zu kaufen.


Tag 5:
Eine Socke fertig. Die zweite fast. Und vor dem Schlafen gehen auch diese noch fertig bekommen.
Mein kleiner persönlicher Rekord. So schnell war ich noch NIE!


Verarbeitet habe ich eine Woll Butt Winnipeg 8413 für das Hauptmuster .....


.....und eine Lana Grossa Meilenweit Special Ultimo 035 als Kontrastfarbe für Bund, Ferse und Spitze.


Gestrickt habe ich etwas das überall im Web als "Zimtwaffelmuster" bekannt ist.
Es ist ein einfaches Strukturmuster aus linken und rechten Maschen.
Ich habe folgende Variante gewählt:
-1Reihe: alle glatt rechts
-3 Reihen: 1 Masche glatt rechts - 2 Maschen links - 1 Masche glatt rechts
-1 Reihe: alle  glatt rechts
-so oft hintereinander und untereinander wiederholen wie es passt und Laune macht


Das Bündchen besteht, mal wieder, aus einer leichten Rüsche und je 2 rechts verschränkt, 2 links.


Die Ferse habe ich, auch mal wieder, durch gerippt und als Herzchenferse gearbeitet. Inzwischen echt meine Lieblingsferse!


Zum Abschluß gab es eine glatte und einfache Bandspitze.


Durch die angewendeten Muster und Techniken sind die Socken extrem elastisch und dehnbar.
Meine Füße und Waden sind alles andere als schlank. Normalerweise schlage ich für mich selbst mind. 68 Maschen an, sonst komme ich nicht über die Ferse. Hier habe ich 64 Maschen angeschlagen, aber sie passen selbst mir nahezu perfekt!


Dafür daß diese Socken eine Menge negativer Energie in sich tragen, gefallen sie mir echt ausgesprochen gut. Aber sie werden wohl nicht bei mir bleiben. Das Kindlein hat die Wolle für die Klassenlehrerin ausgesucht. Nun gut, sie liegen im Schrank und warten auf eine passende Gelegenheit für einen glanzvollen Auftritt. :-)

1 Kommentar:

  1. Diese Frustsocken sind wirklich nett! In solchen Fällen helfen wohl nur Stricknadeln,Wolle, Schokolade und ein guter Kaffee!
    Ich hoffe der Frust hält sich in Grenzen, und ist bald verflogen!
    Getreu nach dem Motto: "Alles Schlechte birgt auch etwas Gutes!", hast du wunderschöne Socken gestrickt!
    LG Sylvi

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