Montag, 19. Mai 2014

5. Strickparty 2014

Es war mal wieder der dritte Samstag im Monat.
Und das bedeutet in Köln: Ikea Stricktreff!

Leider war unser "Stammplatz" diesmal nicht verfügbar. Aber wir haben würdigen Ersatz gefunden. :-)


Ich bin immer wieder völlig begeistert davon wie sich diese Treffen inzwischen entwickelt haben. Die Stimmung ist immer ausgesprochen gut. Es herrscht ein reger Austausch. Verschiedenste Dinge wechseln ihre Besitzer. Es bilden sich Bestellgemeinschaften. Man kauft füreinander ein. Oder fertigt Strickutensilien an der Nähmaschine an.

Ich selbst z.B. war dieses mal das reinste Taxi. In meinem Rucksack fanden sich Wollstränge für eine Mitbestellerin, welche nun freudig übergeben werden konnten.
Außerdem spezielle Nadeln, welche ich für eine andere Dame kurz vor dem Treffen noch im Wollgeschäft besorgt hatte.


Außerdem habe ich Ü-Ei Kaspeln für eine Dame gesammelt, welche bei den Trostteddys strickt. (Weitere Ü-Eier kamen von einer anderen Mutter noch hinzu.) Und ich habe den Überschuß an Schlüsselanhängern aus meinem Schulprojekt übergeben.
Spruch dazu: "Wir haben die Eier am wandern!" :-P
Jedenfalls war die Dame sehr sehr glücklich. :-)


Für unsere Färberin hatte ich noch einen Beutel Mini Gugl in der Tasche. Beim letzten Treffen im Rheinpark musste sie leider kurzfristig ab sagen. Aber Gugl lassen sich ja auch wunderbar ein frieren und wieder beleben. :-)
Außerdem bekam sie von einer anderen Dame einen ganz speziell für sie angefertigen Maschenmarkierer, inklusive Reihenzähler.


Bei uns wird nicht nur gestrickt oder gehäkelt, sondern auch genäht. Nur nicht im Ikea. Das wäre etwas unpraktisch. Aber man kann ja zu Hause nähen, die Bilder davon in der Facebook Gruppe zeigen, und so in den Damen gewisse Gelüste wecken.
Für eine Freundin die dieses mal leider verhindert war, habe ich hier den Geld und Produkt Boten gespielt. Geht ja nicht daß mein Rucksack leer bleibt! :-D


Bei unseren Treffen wird immer viel gelacht und gescherzt. Ganz öffentlich und ohne in den Keller zu gehen! Und manchmal kommen wir, ganz ohne Sekt oder sonstige Hilfsmittel, in einen regelrechten Rausch. Ja, und dann, dann kommen einige wenige von uns auf ganz besonders erheiternde Ideen. Und ganz besonders schräge Fotos entstehen dabei.

Foto des Tages:


Als wir uns alle die Lachtränchen aus den Augenwinkeln gewischt hatten und wieder einigermaßen Luft zum atmen hatten, drückte mir unsere Färberin Marilu von Tausend und eine Farbe eine große Tasche voller Wolle in die Hand.
Sockenwolle, Merino, Cotton, Lace, alles war in unterschiedlichsten Farben dabei. Ich habe damit dann mal ein großes Wollbuffet gebaut. :-)


Und sprunghaft war die Wolle vielleicht. Mir sind zunächst mal die beiden rechten Stränge in die Tasche gesprungen. Meiner Sitznachbarin die gelb dominierten linken Stränge.


Apropos Farbe.
Wir hatten auch noch ein bißchen was anderes handgefärbtes auf dem Tisch. Und das alles auch noch mit Glitzer. Die drei linken Schätzen kommen aus der Färbeküche von Frau Odersocke. Das ganz rechte Schätzchen stammt von der Wollelfe.


Unsere Viecher waren auch wieder mit dabei. Das Wollschaft hatte dieses mal Gesellschaft von einer Schnecke und einem Äffchen.


Ganz entzückend war auch dieser Mini hier:


Sehr gelacht haben wir über den "Witwentröster", welcher "zuverlässig im Handbetrieb läuft"!
Ich sage nur Kopfkino! :-D


Wie immer war auch dieses mal wieder jemand dabei der das erste Mal zu uns gefunden hat. Und wie immer war es auch dieses mal eine tolle Bereicherung unserer Runde.
Denn da wurde ein Regenbogenponcho aus der Stricktasche gezogen:


Wolle und Anleitung dazu sind erhältlich bei der Wollfactory, werden auf einem riesigen Konen strickfertig gliefert, und lassen sich auf dem Tisch zu einem kleinen Kunstwerk lagern.
Ich war total begeistert von diesem Projekt! :-)


Zugegeben, nach dem x-ten Treffen bei Ikea kennt man das Angebot im Restaurant langsam auswendig. Um so erfreulicher wenn man dann mal was entdeckt, was es bisher nicht gab.
Dieses Erdbeertötchen hat "Mama" zu mir gesagt und musste umgehen verschnabbuliert werden. Doch so hübsch wie es auch aus schaut, es zu essen ist äußert bescheiden.


Schnappschuß des Tages:
Kamera liegt auf dem Tisch, ich stelle den leeren Teller beiseite, und komme irgendwie an den Auslöser. *lach*


Je länger das Treffen, desto sprunghafter die Wolle. So ziemlich jeder von uns ist die ein oder andere Wolle in den Arm gesprungen. Auch meine zwei Stränge haben noch mal Gesellschaft bekommen.
Ebenso die Wolle meiner Tischnachbarin.


Dieser kleine Rest ist vom Wollbuffet dann noch übrig geblieben.
Fäberin zufrieden, Strickdamen glücklich........ Herz was willst Du mehr?


Gekrönt wurde das Treffen noch zwei türkischen Damen, welche uns irgendwann an sprachen weil sie gern mal mit machen würden. Die freundliche und offenherzige Stimmung hatten sie magisch angezogen. Das ist uns so auch noch nicht passiert. Freut uns aber total! :-)
Es gucken zwar immer recht viele, mit mehr oder weniger intelligentem Blick im Gesicht, aber wir werden nur selten angesprochen. 




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