Mittwoch, 8. April 2020

Dankeschön für das Anyway

Im November 2016 hat sich der queere Teenager bei uns Eltern geoutet.
Anfang 2017 waren wir das erste mal im ⇨ Anyway Köln. Meine große Hoffnung war, dass der Teenager im Kontakt mit anderen queeren Jugendlichen ein Gefühl dafür entwickelt dass er nicht alleine ist. Dass er nicht einfach anders als alle anderen ist. Dass es noch mehr Jugendliche wie ihn gibt. Und dies letztlich auch die Selbstakzeptanz und damit das Selbstbewusstsein fördern würde.

Damals sollte ich noch keine Ahnung haben wie sehr meine Hoffnungen sich erfüllen sollten.
Der Teenager hat seitdem unglaublich viel Lebenserfahrungen sammeln können. Er engagiert sich, wo immer sich ihm die Möglichkeit dazu bietet. Als festes Mitglied im Thekenteam begrüßt er offenherzig jene Jugendliche die zum ersten mal ins Anyway kommen. In seiner Schule ist er das Aushängeschild für queere Sichtbarkeit, und gibt mit seinem von ihm gegründetem Rainbow Club auch anderen jungen Queers eine sichere Anlaufstelle. Ohne Scheu vor persönlichen Konsequenzen zeigt er sich als Repräsentant seiner queeren Generation immer wieder in der Öffentlichkeit, und auch in den Medien. Sein Mut und sein Selbstbewusstsein kennen praktisch keine Grenzen.

Wir sind unglaublich Stolz auf unseren Teenager!
Solch eine enorme persönliche Entwicklung muss man sich erst einmal leisten können. Und auch wenn wir dem Teenager jederzeit bedingungslos Freiraum sowie Rückendeckung geben, so ist uns auch bewusst dass diese Entwicklung ohne das Anyway Köln anders oder auch gar nicht verlaufen wäre. Denn das Anyway Köln ist so viel mehr als nur ein Jugendtreff, wo sich Gleichgesinnte treffen.
Im Anyway erfahren viele Jugendliche das erste mal in ihrem Leben bedingungslose Akzeptanz und Wertschätzung. Darüber hinaus findet sich hier für jedes der vielfältigen Probleme, die ein queerer Jugendlicher haben kann, ein kompetenter Ansprechpartner. Hier hört man nicht nur einfach zu, hier werden auch ganz konkret und praktisch nach Lösungen für die Jugendlichen gesucht. Darüber hinaus werden hier auch noch echte Zukunftsperspektiven vermittelt.
Für die Mitarbeiter des Anyway ist es oftmals viel mehr als "nur ein Job". Sie sind Ersatz Väter und Mütter für unzählige der queeren Jugendlichen. Sie hören sich geduldig alle Sorgen an, sind fast immer erreichbar, und nehmen sich Zeit wann immer dies nötig ist. Für viele der Jugendlichen ist das unendlich wichtig!

Als Mutter eines queeren Kindes bin ich unendlich froh und dankbar, dass wir mit dem Anyway Köln solch eine gute und wichtige Einrichtung in unserer Reichweite haben. Wie sich alles entwickelt hätte wenn es das Anyway nicht gäbe, darüber möchte ich gar nicht erst nachdenken.
Deshalb fand ich es auch an der Zeit, einfach mal DANKE zu sagen.
Die Mitarbeiter geben so viel Herzblut in "ihren Job". Aber wer gibt den Mitarbeitern mal etwas zurück? Zwar würde jeder von ihnen sagen dass die Jugendlichen bereits sehr vieles zurück geben würden, aber mir war nicht bekannt dass dies auch von Elternseite geschehen würde.

Bereits im Frühjahr letztes Jahres habe ich mir Gedanken gemacht, wie und was und ob überhaupt ich da etwas machen könnte. Nach einer groben Schätzung brauchte ich mindestens 20 kleine Geschenke. Am besten etwas selbstgemachtes. Von mir ganz persönlich. Und so habe ich begonnen unzählige kleine Schlüsselanhänger Mini Söckchen zu stricken. Immer mal wieder ein paar, bis ich 20 zusammen hätte. In Realität habe ich jedoch viel viel mehr als nur diese 20 Mini Söckchen stricken müssen. Denn die Dinger haben stets familiären Schwund erlitten. Immer mal wieder wurden welche aus der Kiste genommen, um jemanden damit eine Freude zu machen.


Außerdem habe ich meine Milka Taschen Produktion wieder aufgenommen, und im Laufe des Jahres so um die 40 bunte Täschchen gewerkelt. 20 für das Anyway. Alle weiteren Taschen sind in meinen Vorrat gegangen.


Als ich im November mit Plätzchen backen begonnen habe, habe ich außerdem noch 20 große Tannenbäume gebacken, und zusammen mit einem Tee nett verpackt.


Nun hatte ich also ausreichend Mini Söckchen Schlüsselanhänger, Milka Täschchen und Keks Tannenbäume zusammen, und stand vor der Frage:
Wie zur Hölle soll ich das jetzt bitte hübsch zusammen verpacken?


Zunächst einmal habe ich versucht für jedes Söckchen eine farblich passende Milka Tasche zu finden. Später habe ich dann versucht für die Milka Taschen eine farblich passende Socke zu finden!


Die Keks Tannenbäume habe ich irgendwie noch mit in die Taschen gefriemelt.


Zurück zur Frage: Wie soll ich das bitte verpacken?
Früher hätte ich den Geschlechtern zugehörig einfach x mal mit Rosa und x mal mit Blau verpackt.
Bei einer reinen Gruppe von Queers wäre dies nicht nur unangebracht gewesen, sondern hätte auch in keinster Weise der Realität entsprochen. In den letzten Jahren bin ich so sehr im Thema eingetaucht, habe so vieles gelernt, habe sogar einen Workshop besucht, dass ich inzwischen weiß dass es gefühlt neben Männlich und Weiblich, Schwul und Lesbisch, Schwarz und Weiß, noch mindestens hundert Grau Schattierungen gibt. Tatsächlich habe ich dabei so unendlich viel gelernt dass ich  mich selbst, wenn mir als Jugendliche bereits diese Informationen zur Verfügung gestanden hätten, wahrscheinlich nicht mehr als rein weibliche Hetero Frau definieren würde, sondern eher irgendwo in diesen vielen Grau Schattierungen. Aber das ist eine andere Geschichte.

Wie also verpacken, dass man zwar einen kleinen Hinweis geben kann damit jeder seine Lieblingsfarbe bekommt, aber trotzdem irgendwie Geschlechtsneutral bleibt?
Letztlich habe ich mich für ganz neutrales Packpapier ohne jeden Schnickschnack entschieden. Und Mithilfe von ganz viel farblichen Kräuselband und einer Packung bunter Filzstifte lediglich einen Hinweis auf die dominierende Farbe des Inhalts gegeben.


Die letzte Frage die es zu klären galt war, wie wir das sicher und unbeschadet transportieren sollten. Denn zumindest die Keks Tannenbäume waren ja Bruch empfindlich.
Ich habe mir einfach irgendeinen passenden Karton genommen, diesen mit Geschenkpapier ein wenig aufgehübscht, und die 20 Päckchen hochkant hinein gestellt. So waren die Kekse relativ sicher, und die Päckchen konnten ganz leicht nach oben hinweg entnommen werden. Außerdem habe ich noch ein paar liebe Worte in Form einen Briefes hinzu gefügt.
Diese Kiste haben wir dann bei den Mitarbeitern des Anyway abgegeben.


Die Mitarbeiter haben sich dazu entschlossen, die Geschenke bei der letzten Teamsitzung vor Weihnachten zu verteilen und zu öffnen. Wie sehr sich die Mitarbeiter über die Überraschung gefreut haben, könnt ihr unter anderem in diesem ⇨ Instagram Post nachlesen. Außerdem habe ich darüber hinaus noch ganz liebe persönliche Nachrichten vom Team bekommen.

Es wird bestimmt nicht die letzte Überraschung gewesen sein, welche ich dem Team gemacht habe. Aber leider befürchte ich auch, dass mir für eine jährliche Überraschung schlicht die Kapazitäten fehlen. Derzeit habe ich jedenfalls noch keine Idee für ein weiteres solches Projekt.
Aber selbst wenn ich es nur alle zwei Jahre schaffe, ist es schon eine schöne Geste über die das Team sich sicherlich freuen wird.






Donnerstag, 2. April 2020

DIY Atemschutzmasken

Über Atemschutzmasken gibt es derzeit viele Diskussionen.

Der Präsident der Bundesärztekammer hat neulich in einer Pressekonferzenz dazu geraten in der Öffentlichkeit Schutzmasken zu tragen. Und auch immer mehr praktische Ärzte aus den großen Universitätskliniken sprechen sich dafür aus. Herr Prof. Dr. Drosten dagegen hat von Beginn an betont dass Schutzmasken nicht sicher vor dem Corona Virus schützen würden. So ist wohl irgendwie der Irrglaube entstanden, dass Schutzmasken generell völlig Sinnfrei wären und keinerlei Schutzwirkung hätten.

Bereits bevor diese Diskussionen um das tragen von Atemschutzmasken entstanden, habe ich mir über das Thema Gedanken gemacht. Ich kann es leider nicht gänzlich ausschließen ebenfalls zur Risikogruppe zu gehören. Zwar wird dies bisher von keiner offiziellen Stelle bestätigt, aber seit wann hätten die Experten die das große Ganze beurteilen einen Blick für die vielen unterschiedlichen seltenen Erkrankungen denen sie selbst nur in Ausnahmefällen mal begegnen? Wenn ich mir anschaue wie sehr jeder noch so kleine grippale Infekt mich direkt von den Füßen holt, möchte ich wirklich nicht wissen was ein Erreger mit mir macht der direkt auf die Lunge abzielt. Und was für Folgen eine solchen Infektion für den Gatten haben könnte, ist ebenfalls nicht wirklich abzusehen.

Da ich im Vorfeld der ganzen Hysterie leider nicht gehamstert habe, und auch der Rewe Lieferservice derzeit nicht für mich nutzbar ist, muss ich leider hin und wieder einkaufen gehen. Was sich momentan als ziemlich beschwerlich heraus stellt, da ich durch mehrere Supermärkte muss nur um unseren ganz normalen Bedarf zusammen zu bekommen. Gleich in der ersten Woche gab zwei Situationen für mich, die auch unter normalen Umständen wirklich unangenehm gewesen wären. Der Gatte arbeitet Systemrelevant, wie wir jetzt wissen, und kann seinen Posten zudem eben nicht ins Home Office verlagern. Auch er berichtete  von einer sehr unangenehmen Situation im ÖPNV.
Nachdem wir beide dann auch prompt leichte Erkältungssymptome entwickelten, begann ich damit mich über Atemschutzmasken zu informieren!

Für mich hat sich vor allem die Frage gestellt warum es bei der breiten Öffentlichkeit angeblich keinen schützenden Effekt haben soll, wir eine Atemschutzmaske bei medizinischem Personal aber praktisch nie in Frage stellen. Außerdem wollte ich herausfinden warum es in den asiatischen Ländern so normal ist in der Öffentlichkeit eine Atemschutzmaske zu tragen. Und warum insbesondere Südkorea diese Maßnahme derzeit konsequent umsetzt.

Die Informationen dazu sind vielfältig.
Ja, es stimmt, eine einfache Atemschutzmaske ohne Partikelfilter kann eine Ansteckung nicht zu 100% verhindern. Aber:
Werde ich von jemanden der nicht genug Abstand hält angehustet oder angeniest, ob indirekt oder direkt, kann ich die Partikel die er dabei absondert ohne Maske ungehindert einamten. Trage ich dagegen eine Maske, atme ich zwar immer noch Mirkopartikel ein, aber die großen Brocken wie die mit bloßem Auge sichtbaren Aerosole bleiben immerhin in der Maske hängen. Und wie bei jeder anderen Infektion auch, ist die Viruslast mit der ich in Berührung komme für den weiteren Verlauf der Infektion ein entscheidender Faktor.

Im asiatischen Raum trägt man Masken übrigens weniger um sich selbst zu schützen, sondern vielmehr um alle anderen zu schützen. Man kann bereits mit allem möglichen Infiziert sein, ohne es auch nur zu wissen. Das Tragen einer Maske verhindert dass man infektiöse Partikel ungehindert ausatmet und so andere damit infizieren kann. Eine Maske zu tragen gilt im asiatischen Raum deshalb als Höflich und Verantwortungsbewusst.
In Tschechien zum Beispiel darf man sich derzeit ohne Atemschutzmaske überhaupt nicht mehr in der Öffentlichkeit bewegen. Und seit kurzem darf man in Österreich ohne Maske weder einen Supermarkt betreten, noch den ÖPNV nutzen. Was ich ehrlich gesagt für sehr vernünftig und umsichtig halte, denn gerade hier besteht derzeit wohl noch das höhste Inflationsrisiko. Wenn einfach alle eine Maske tragen verringert man die Übertragungsrate dadurch ganz erheblich.

Ich persönlich bin inzwischen der Meinung, dass EINE Maske immer noch besser schützt als KEINE Maske! Außerdem erhoffe ich mir durch das Tragen einer Schutzmaske einfach den Effekt, dass die Leute aus Angst vor einer möglichen Ansteckung einfach ein bißchen mehr auf Abstand zu mir bleiben, als sie es ohne Maske (leider nicht) tun.
Da es auf dem freien Markt aber praktisch keine Atemschutzmasken mehr für den Endverbraucher gibt, habe ich meine Nähmaschine auf den Tisch gestellt und in meiner Stoffkiste gekramt.


Anleitungen für Atemschutzmasken gibt es im Netz derzeit zu Hauf. Man braucht nur bei Google oder Youtube den Begriff "Schutzmaske nähen" eingeben. Es gibt ganz unterschiedliche Tutorials und ein jeder kann sich das passende für seine persönlichen Vorlieben, Fähigkeiten oder Materialvorräte aussuchen. Auch ohne Nähmaschine kann man sich Atemschutzmasken anfertigen und findet dafür ebenfalls entsprechende Anleitungen.
Ich persönlich habe mich im groben und ganzen an ⇨ DIESES TUTORIAL gehalten. Jedoch auch kleine persönliche Veränderungen eingefügt. Leider hat sich diese Anleitung auf die große Masse gesehen aber als recht mühsam und aufwendig erwiesen, so dass ich wirklich eine ganze Woche jeden Tag an der Nähmaschine gesessen habe.
Inzwischen gibt es auch eine ⇨ vereinfachte Version, welche ich jedoch nicht mehr getestet habe.

Im ersten Durchgang habe ich 50 Atemschutzmasken für Erwachsene, und 6 für kleinere Kinder angefertigt. Nachdem meine eigene Familie sich ausreichend Masken beiseite legen durfte habe ich den Rest an Freunde, Familie und Nachbarn verteilt. Jeder Mensch der mir irgendwie wichtig ist, hat von mir je drei Atemschutzmasken bekommen.  Und wirklich Jeder hat sich gefreut als wäre Weihnachten, Ostern und Geburtstag auf einen Tag gefallen!
Leider waren es immer noch nicht genug, und so werde ich wohl weitere 20 bis 30 Masken nähen.


Ebenso wie bei Wolle, achte ich auch bei Stoffen stets auf gute und stabile Qualitäten. So konnte ich für meine Masken auf eine bunte Vielfalt von hochwertigen Baumwollstoffen zurück greifen, die nach meinen Recherchen doppelt gelegt eine Filterfähigkeit von bis zu 70% erreichen sollten.
Aus praktischen Gründen hatte ich mich für eine Variante ohne Bänder, dafür aber mit Gummiband für hinter die Ohren entschieden. Die Masken sollten schnell und unkompliziert jederzeit an- und ausgezogen werden können. Außerdem habe ich mich für schwarzes Gummiband entschieden, damit es nicht so schnell unansehnlich wird.


Ich habe meine Masken etwas größer gemacht, als in den meisten Anleitungen angegeben ist. Mir war es wichtig dass die Masken möglichst viel Gesicht abdecken, um somit das Risiko dafür dass Aerosole über die  unbedeckten Seiten eingeatmet werden können weiter zu verringern.
Darüber hinaus habe ich auf der Nasenseite einen dünnen Draht in den Saum eingearbeitet, um die Maske auf die Nase anpassen zu können. Was im übrigen bei Brillenträgern auch verhindert dass ständig die Brille von innen beschlägt.
Nur bei den Kindermasken habe ich auf diesen Draht verzichtet. Zum einen weil in dieser Mini Variante dafür einfach nicht genug Spielraum war, zum anderen weil Kinder meist noch ein sehr flaches Gesicht ohne markante Nase haben.


Meine Jungs waren so freundlich und haben ganz kurz für mich mit den Masken auf dem Balkon gemodelt, damit ihr auch sehen könnt wie die Masken sitzen.


Die Schutzwirkung der Masken ist übrigens phänomenal!

Noch letzte Woche sind mir immer wieder Leute in Warteschlangen, oder im Supermarkt, empfindlich zu nahe gekommen. Besonders auffällig dabei war, dass es genau jene Bevölkerungsgruppe war die es angeblich zu schützen gilt. Also die etwas älteren und betagteren Herrschaften. Habe ich dann freundlich um etwas mehr Abstand gebeten, wurden es leider fast immer recht unschön! Es scheint als wäre es diesen Leuten irgendwie egal. Leider übersehen sie dabei dass sie mit ihrem Verhalten auch jüngere Leute, die ein erhöhtes Risiko haben, unnötig in Gefahr bringen.

Genau jene Leute gucken mich nun wenn ich eine Maske trage mit weit aufgerissen Augen an, und gehen dann völlig entsetzt auf Abstand. Yeah, Ziel erreicht! Es ist als würde allein das Tragen der Maske eindrücklich daran erinnern dass es derzeit Unklug ist jemanden auf die Pelle zu rücken.


Wir tragen die Masken übrigens in Kombination mit Einmalhandschuhen!
Meiner Meinung nach ist nur so ein ausreichender Schutz gegeben. Sowohl im ÖPNV als auch beim Einkauf kommt man nicht umhin diverse Oberflächen zu berühren. Derzeit gibt es noch keine zuverlässigen Studien darüber ob und wie lange Corona Viren auf Oberflächen überleben können, aber es gibt Hinweise darauf dass sie sich zumindest auf glatten Oberflächen (Haltestangen und Einkaufswagen) doch eine Weile länger halten können.
Ich habe uns auf der Komode im Flur eine kleine Hygiene Station aufgebaut. Dort stehen jetzt neben Taschentüchern die Atemschutzmasken und die Einmalhandschuhe. Wir gehen ohne diese Utensilien praktisch nicht mehr vor die Türe. Außerdem habe ich eine Sammelkiste für die gebrauchten Schutzmasken im Bad aufgestellt, welches gleich gegenüber unserer Wohnungstüre liegt. Kommen wir heim, geht der erste Gang nun ins Bad, Schutzmaske ablegen und Handschuhe entsorgen, und danach sofort die Hände waschen noch bevor wir andere Räume der Wohnung betreten.


Man braucht die Schutzmasken übrigens nicht zwingend zu Desinfizieren oder gar zu sterilisieren.
Die Schutzmasken sind für den nicht medizinischen privaten Einsatz gedacht, und müssen daher nicht zwingend wie ein OP Tuch behandelt werden. Mal ganz davon abgesehen, dass jede Sterilität sofort verloren geht wenn man die Masken mit den Händen berührt oder irgendwo nicht steril in die Schublade legt.
Das Virus besteht aus Fetten und einer Eiweißhülle. Ganz normales Waschen reicht völlig aus, ebenso wie ganz normales Händewaschen völlig ausreicht. Wer nach dem Waschen mit dem Bügeleisen die Falten wieder in Form bringt, und die Masken dabei kurz dämpft, macht damit auch dem letztem noch vorgandendem Keim den Garaus.


Ich hoffe ihr bleibt alle Gesund und übersteht die nächsten Wochen unbeschadet.




Montag, 30. März 2020

Zeeland Socken für Frau Eule


Nachdem ich meine eigenen ganz speziellen ⇨ Zeeland Socken fertig hatte, waren pro Knäuel noch etwa 60g Wolle übrig. Und was lag da näher als auch noch meiner lieben Frau Eule ein paar Zeeland Socken zu stricken?


Denn wer, wenn nicht Frau Eule, hätte sich diese Socken wohl verdient?
Und so sind unsere ultimativen Freundinnen Zeeland Socken entstanden.


Frau Eule mag es lieber Kurz. Also, zumindest kürzer als ich selbst.
Deshalb habe ich im Bund nur 18 Reihen gestrickt, und den Schaft nur über 40 Reihen. Und weil ich dann nicht so viel Platz habe um die Farben miteinander zu verblenden, habe ich nur eine kurze Variante davon gestrickt.


Anders als bei meinen Socken habe ich bei Frau Eule die Fersen farblich abgesetzt. Immerhin fahren wir auch weiterhin zusammen in Urlaub, und ich wollte dass sich unsere Socken auf den ersten Blick voneinander unterscheiden.


Kurz vor der Spitze habe ich die Farben dann wieder miteinander verblendet.


Verstrickt habe ich die Reste der wunderschönen Zeelandfärbungen, welche einst eigens für mich nach den Farben meiner Urlaubsbilder angefertigt wurden.


Und das Shooting?
Natürlich in Zeeland, hoch oben in den Dünen von Westernshouwen.
Was im November leider nicht ganz so einfach war.


Ich liebe  diese Stelle einfach!
Man findet immer eine tolle Möglichkeit die Socken in den Sand zu stellen und in Szene zu setzen. Es gibt ausreichend Platz. Und die Aussicht von dort oben ist einfach fantastisch.


Natürlich hat Frau Eule auch ein kleines Mini Söckchen bekommen.


Leider können Frau Eule und ich uns momentan nicht sehen. Wir sind im Alltag ganz unterschiedlichen Menschen, und damit auch einem ganz unterschiedlichen Risiko durch das Corona Virus ausgesetzt. Und wir möchten uns nicht gegenseitig in Gefahr bringen.


Aber immer wenn die Sehnsucht schmerzt ziehe ich mir meine Zeeland Socken an, schaue auf die schönen Urlaubsbilder, und träume mich davon. Hoffentlich hat der Spuk bis zum Herbst sein Ende gefunden und wir können ein weiteres mal nach Zeeland reisen.



Freitag, 27. März 2020

Meine Zeeland Socken

Weihnachten 2018 habe ich von meinen Jungs ganz besondere Wolle geschenkt bekommen.
Der Teenager ist auf die Idee gekommen mir Wolle nach den Farben meiner Urlaubsbilder aus Zeeland anfertigen zu lassen. Frau ⇨ MeRo Colors hat sich dieser Idee angenommen und diese beiden Stränge Sockenwolle für mich kreiert.


"Sonnenuntergang in Zeeland" und "Sturmtag auf Zeeland", aus der Edition Photoauge.
Absolut einmalige Unikate!


Entstanden sind die Schönheiten nach diesen beiden Bildern.
Frau MeRo Colors hat das wirklich sehr genial umgesetzt.


Vom ersten Moment an war mir klar, dass diese beiden Farben unbedingt zusammen verstrickt werden müssten. Ich hatte nur zunächst keine Idee was genau draus werden würde.
Dann habe ich im Frühjahr 2019 die Faded Socks für mich entdeckt. Und im Herbst entstanden innerhalb weniger Tage diese beiden Schönheiten hier.


Ich konnte mich nur nicht so recht entscheiden, ob ich lieber Grau oder lieber Rot im Hauptteil haben wollte. Kurzerhand ist dann eine Socke Rot, und eine Socke Grau geworden. Aber ich finde gerade das macht dieses Paar Socken wiederum zu etwas ganz besonderem.


Begonnen habe ich, wie so oft, mit einem einfachen Rippenbündchen, und dann nach der ⇨ Anleitung von Purl und Knit die Farben miteinander verblendet.


Den Hauptteil habe ich einfarbig, inklusive der Ferse, einfach in meinem persönlichen Stil mit Dehnungsfugen gestrickt. Auf der Sockenwolle von Frau MeRo Color kommen Muster immer besonders gut zur Geltung. Selbst diese einfachen Linksrillen sehen hier total elegant aus.


An der Spitze habe ich dann wieder nach Anleitung verblendet und mit einer einfachen Bandspitze die Arbeit beendet.


Für das Shooting bin ich mit den Socken zurück nach Zeeland gefahren.
Denn wo, wenn nicht hier, wo einst die Bilder für die Färbungen entstanden sind, könnte ich diese Socken besser in Szene setzen?


Geshootet habe ich auf der Aussichtplattform in Westernshouwen, welche hoch oben in den Dünen liegt. Mit der tief stehenden Novembersonne war das gar nicht so einfach.


Ich liebe diese Socken einfach!
Und sie wärmen mir nicht nur meine Füße sondern auch mein Herz.


Nachdem meine Socken fertig waren, habe ich auch noch ein Paar für Frau Eule gestrickt. War ja noch genug Wolle übrig. Aber das erzähle ich euch im nächsten Post.



Dienstag, 24. März 2020

Rückkehr nach Zeeland

Was sind das nur für seltsame Zeiten, die wir gerade alle durchleben?
Jahrzehntelang machen wir systematisch unseren Planeten kaputt, und dann kommt so ein mikroskopisch kleiner Erreger und zwingt weltweit fast alles zum totalen Stillstand. Plötzlich ist die Luft in den Städten wieder sauber und atembar. Und in der Lagune von Venedig tummeln sich Fische und Delfine. So sehr ich mir auch wünsche dass dieser Spuk bald vorbei sein möge, so sehr hoffe ich auch darauf dass die Menschheit etwas aus diesen Zeiten lernen möge.

Derweil nutze ich den unfreiwilligen Stillstand dazu, endlich mal wieder den Blog zu pflegen und all die schönen Dinge zu zeigen für die ich in den letzten Monaten leider keine Muße hatte. Die Zeeland Reise in November letzten Jahres, wieder zusammen mit Frau Eule, macht den Anfang.
Wieder waren wir in einem Ferien Häuschen, wieder in der gleichen Anlage wie letztes mal, nur war es dieses mal eine anderes Haus.


Wieder hatte das Haus einen kleinen gepflegten Garten und eine große Terasse mit Tisch und Stühlen.


Aber dieses mal hatten wir vom Wohnzimmer und Terrasse aus diesen grandiosen Ausblick, denn der Garten mündete direkt an diesen tollen Wassergraben.


Die Inneneinrichtung war exakt die selbe, wie auch im anderen Haus im Jahr zuvor.
Keine große Überraschung, aber auch keineswegs negativ. So hatten wir gleich das Gefühl "zu Hause" zu sein und haben uns erst einmal eingerichtet. Das Strickzeug wurde auf Couch und Tisch ausgebreitet. Und Frau Eule hat sich ihren Laptop auf der Couch installiert.


Ich dagegen habe mich mit Laptop und Equipment am Ende des schönen großen Esstischs eingerichtet.


Bevor wir aufgebrochen sind, wurde ich von der Nachbarin ungläubig gefragt was man denn im November an der Nordsee machen würde. Da wäre ja dann nix los, und das Wetter wäre auch nicht mehr so schön.
Manch einer kann es sich vielleicht nur schwer vorstellen, aber gerade weil dann an der Nordsee vergleichsweise "nix los ist" sind wir im November gefahren. Um uns zu erholen brauchen wir weder Sommerwetter noch tausende Menschen um uns herum. Und wenn man ein Ferienhaus mit einer großen Couch zum Stricken hat, dann stört auch der Regen nicht wirklich.


Urlaub ist für jeden Menschen individuell.
Manche brauchen dafür ein Hotel mit Pool, oder jeden Tag ein aufregendes Erlebnis. Frau Eule und ich selbst bevorzugen jedoch gerne die Stille. Fernab vom Alltag können wir gemeinsam schweigen, ohne dass sich dabei einer unwohl fühlen würde. Wir brauchen dann nicht einmal Radio oder Fernseher, obwohl beides zur Verfügung stünde. Einfach nur in Stille gemeinsam stricken, ohne dass man krampfhaft nach einer Unterhaltung suchen müsste.
Niemand versteht die Sehnsucht nach Stille in mir so sehr wie meine Frau Eule.


Urlaub bedeutet auch, einfach mal den Tag im Pyjama auf dem Sofa zu verplempern. Weil weder Haushalt, noch Familie, noch Job von einem Aufmerksamkeit einfordern.


Und wenn dann nach einem langen verregnetem Tag, kurz vor Sonnenuntergang die Sonne noch einmal hervor blitzt, dann springt man schnell in die Klamotten, schmeißt sich ins Auto, und geht Regenbögen jagen.


Ehrlich, ich habe noch nie einen so wunderschönen Regenbogen gesehen!
Hier spielen mehrere Faktoren zusammen, die man in einer Großstadt praktisch nie erlebt. Klare unverschmutze Luft zum Beispiel. Und ein freier unbebauter Horizont. Aber auch der spezielle Winkel der Sonneneinstrahlung im November, und die damit verbundene Lichtbrechung in der Atmosphäre spielen eine Rolle. Doch genug der wissenschaftlichen Fakten. Es war einfach nur bombastisch!


Auch kulinarisch haben wir es uns wieder richtig gut gehen lassen.
Da gab es zum Beispiel die obligatorischen niederländischen Rosinenbrötchen mit richtig guter Butter!


Oder diese Frischteig Pizza mit richtig hochwertigen Zutaten, die man nur noch in den Ofen schieben und hinterher mit frischen Kräutern toppen musste. Dazu ein Glas Wein, und der Abend ist Perfekt!
Warum bekommt man in Deutschland eigentlich nur so einen scheußlich schmeckenden Billigfraß?


Und dann erst der Kuchen!
Nahezu täglich haben wir uns solch kleine Köstlichkeiten schmecken lassen.


Dass ich dem in den Niederlanden verbreiteten Softbrot nicht wirklich etwas abgewinnen kann, dürfte niemanden der mich kennt wirklich wundern. Aber mit viel gutem Willen, und ein bißchen Kreativität, lässt sich auch das für ein paar Tage ertragen.


Was sollte man unbedingt tun, wenn man in den Niederlanden oder in Belgien ist?
Pommes essen!
Sie werden dort anders zubereitet. Es wird ein anderes Fett verwendet, und sie werden heißer aber dafür kürzer frittiert. Und sie schmecken dadurch soooo lecker!


Ebenfalls ein wenig anders war dieses Softeis.
Schon alleine die Variante dass das Eis auf die Soße kommt, anstatt umgekehrt, finde ich sehr genial. Optisch ein Kracher, aber auch praktisch hat es seine Vorteile. Und auch das Eis schmeckt irgendwie ein bißchen anders, auch wenn ich dafür keine Erklärung habe.


Wir haben uns dieses mal nicht ganz so eingeigelt wie beim letzten Urlaub, und sind öfters mal in die umliegenden Städte und Ortschaften gefahren. Dabei haben wir dann an einem Feldrand diese Bienenweide entdeckt. Blühende Blumen im November! Einfach unglaublich.


Zierikzee ist ein wunderschönes kleines altes Städtchen. Und auch im November noch toll anzusehen.


Dass es im November bereits früh dunkel wird, muss übrigens nicht unbedingt ein Nachteil sein. Denn bei Nacht entfaltet sich in alten Stadtkernen oftmals eine ganz besondere Lichtstimmung.


Wie bereits letztes Jahr, so haben wir uns auch dieses mal wieder einen Leuchtturm gesucht.
Auf dem Weg dorthin sind wir an riesigen Schwärmen von Wildgänsen vorbei gekommen. Unweigerlich musste ich an die Geschichten aus meiner Kindheit von Nils Holgerson denken. Kennt das außer mir noch jemand?


Dann sind wir noch diesen herrlich entspannten Kühen begegnet.


Und dann stand er da, mitten in den Dünen bei Ouddorp, der gesuchte Leutturm.


Touristisch mag dieser Leutturm jetzt nicht unbedingt ein Highlight sein.
Er ist nicht rot weiß geringelt, nicht öffentlich zugänglich, und man kommt noch nicht einmal in seine Nähe. Jedoch finde ich dass er durch seine Backsteinfassade etwas urtümliches hat, und optisch total gut in diese Landschaft aus Dünen, Seegras und blauem Himmel passt.


Überhaupt war schon allein die Umgebung des Leuchtturms jede Mühe wert.
Postkarten Motive wohin das Auge auch blickte. Und dann dieses Gefühl dass die Welt einfach mal für einige Augenblicke stehen geblieben ist.


Dieser Moment, wo man über den letzten Dünenkamm kommt, und sich plötzlich das Meer vor einem ausbreitet........ Unbeschreiblich schön und eigentlich auch unbezahlbar!


Das Licht war an diesem speziellen Tag ganz wunderbar surreal. Und wenn ich ehrlich bin, für genau solche Erlebnisse fahre ich im November an die Nordsee!
Der Sonnenstand ist im November eben sehr viel anders als im Sommer, und zaubert sein ganz eigenes fast schon magisch wirkendes Licht. Am Strand sind selbst bei gutem Wetter kaum Leute unterwegs, und wenn doch sind es meist Menschen die ebenso die Ruhe und Einsamkeit suchen wie man selbst und man geht sich Respektvoll und Leise aus dem Weg. Keine Massen an Touristen, keine Horden von Menschen am Strand, aber dafür das Gefühl diesen fantastischen Ort ganz für sich alleine zu haben.


Und gerade durch diese Einzigartige Lichtstreuung im November kann es dann vorkommen, dass man nach Süden zur Sonne blickt und durch ein paar hohe Wolken das Licht so gebrochen wird dass die Landschaft aussieht wie flüssiges Blei. Doch guckt man an der gleichen Stelle gen Norden so erblickt man das klarste und schönste Blau dass man je im Leben gesehen hat!


Wir hatten das Glück bei Ebbe am Strand zu sein. Nicht dass wir gezielt darauf geachtet hätten, es hat sich einfach so ergeben. Und auch wenn es an dieser Stelle kein richtiges Watt gibt, so hat man doch einige Meter Patschnassen Schlick unter den Füßen.
Das mag jetzt vielleicht nicht für jeden so interessant sein, aber als Fotograf sieht man die Welt mit anderen Augen. Und ich habe in diesem Fall eine riesige Reflexionsfläche vor und unter meinen Füßen gesehen.


Am Abend sind wir noch einmal zu dem Leuchtturm in den Dünen zurück gekehrt, und ich habe versucht ein paar Nachtaufnahmen vom Leuchtfeuer zu bekommen. So wirklich gelungen ist es mir leider nicht. Aber ein tolles Erlebnis war es allemal bei Dunkelheit so knapp vor einem Leuchtturm zu stehen.


Kurz vor meiner Reise hatte ich mir relativ günstig ein gebrauchtes 300mm Zoom Objektiv gekauft. Im Urlaub wollte ich dann natürlich wissen was mit dem Schätzchen alles möglich ist.
Hier mal zum Vergleich eine Ausgangsszenerie:


Es ist schon beeindruckend wie viele Details mit dem Zoom Objektiv plötzlich sichtbar werden.


Maximal gezoomt werden dann auch die Wasservögel ganz groß. Man kann sogar noch die Strömungen der einzeln Wellen erkennen.


Und diese Spaziergänger wirken fast so, als würde ich selbst unten am Strand stehen. Dabei war ich immer noch oben auf der Deichkrone.


Auch dieses Bild ist mit dem Zoom Objektiv entstanden, wenn auch nicht mehr am Strand sondern in der Ferienanlage. Aber ohne den Zoom wären zum Beispiel die Details im Gefieder der Möwen nicht mehr so deutlich sichtbar gewesen.


Natürlich habe ich auch wieder ein paar fertige Strickprojekte für ein Nordsee Shooting im Koffer gehabt. Nicht ganz so viele wie im letzten Jahr, denn die Wetteraussichten waren nicht ganz so prickeld. Aber das was ich dabei hatte, konnte ich alles problemlos in Szene setzen.

Auf der Terasse habe ich diese beiden Paar Socken geshootet:


Und im Garten habe ich dieses Tuch in Szene gesetzt.


Ein kleines, aber feines Dünenshooting war auch noch möglich. Obwohl ich schon fast nicht mehr daran gelaubt hatte.


Diese beiden Paar Socken hier sind aus Wolle entstanden, welche mein Teenager für mich zu Weihnachten nach den Farben meiner Urlaubsbilder hat färben lassen. Daraus sind ein Paar Socken für mich, und ein Paar Socken für Frau Eule entstanden.


Nach Zeeland Farben gefärbt, in Zeeland geshootet, in Zeeland zum ersten mal getragen, für und mit der Freundin mit der diese Reisen überhaupt erst für mich möglich sind. Die ultimativsten Freundinnen Socken die es auf der Welt geben kann!


Einer der Vorteile einer Ferienwohnung?
Man kann seinen Kram einfach liegen lassen, ohne dass ein Zimmerservice damit Probleme bekommt. Nach den Shootings sah es manchmal echt wild aus an meinem "Arbeitsplatz".


So wirklich durchgehend mieses Wetter war eigentlich nur am letzten Urlaubstag. Wir haben den Tag dann einfach faul auf der Couch verbracht und die letzten Kuchen aus dem Kühlschrank vernichtet.


Abends haben wir uns den Kamin angefeuert, aus den letzen Resten im Kühlschrank eine nette Tapas Platte gezaubert, und die letzte Flasche Wein vernichtet.


Ein sehr gemütlicher und heimeliger Abend war das.
Trotzdem konnte ich nicht widerstehen, und musste mich mit der Kamera noch ein wenig vor den Kamin hocken. Feuer hatte ich mit der Nikon bisher noch nicht probiert.


In den ersten Tagen nach unserer Heimkehr hatte ich ganz furchtbares Meerweh. Ich hätte alles dafür gegeben wieder zurück zu können. Frau Eule ging es ganz ähnlich, und so ist der nächste Zeeland Urlaub dann auch bereits gebucht.