Sonntag, 17. Mai 2020

Dies und Das und Homeschooling

Ich weiß ja nicht wie es euch geht, aber ich könnte ganz dringend ein paar Tage Pause vom allgegenwärtigen Corona Thema vertragen.

Ein paar Tage Pause vom Masken nähen.
Ein paar Tage Pause vom Home Schooling.
Ein paar Tage Pause von den ständig neuen Lockerungsmaßnahmen.
Ein paar Tage Pause von den gefühlt täglichen Extra oder Sonder Sendungen.
Ein paar Tage Pause von den ständigen Diskussionen ob Masken wirklich schützen.
Ein paar Tage Pause von den oftmals widersprüchlichen Meldungen aus dem Schulministerium.
Und, ganz ganz dringend, ein paar Tage Pause von Verschwörungstheorien, Xavier Naidoo, Attila Hildmann, Ken Jebsen, Donald Trump, und all den kritischen Querdenkern!

Ehrlich, besonders der ganze Scheiß den letztere so verbreiten....... wie kann man das bitte ernsthaft glauben? Bill Gates hat die WHO gekauft, und will die Weltherrschaft an sich reißen? Wir sollen alle Zwangsgeimpft werden, damit man uns einen Mirkochip unter die Haut pflanzen und damit kontrollieren kann? Die Elite hält sich wehrlose Kinder im Keller um deren Blut zu trinken und so ewig jung zu bleiben? Und nicht zuletzt die glorreichen Tipps eines Donald Trump, der öffentlich darüber spekuliert dass man sich Desinfektionsmittel verabreichen soll?
Echt jetzt?
Wie sich die WHO finanziert und wer dort das Sagen hat, lässt sich mit nur wenigen Klicks selbst recherchieren. Wozu sollte man uns einen Microchip einpflanzen? Unsere Handys überwachen uns doch bereits rund um die Uhr, und wir tragen diese Geräte auch noch freiwillig überall mit uns herum! Kinder im Keller? Also bitte! Dass das mit dem Desinfektionsmittel eine Scheiß Idee ist, darauf sollte jeder dieser kritischen Querdenker von selbst kommen können.
Und überhaupt, was ist eigentlich ein kritischer Querdenker? In meinem Empfinden unterscheiden sich diese Menschen nicht großartig von den Rechtspopulisten. Pochen auf das Recht der Toleranz gegenüber ihren Thesen, stellen frei erfundene Meldungen ins Netz, und fühlen sich in ihrer Meinungsfreiheit bedroht wenn man ihnen mit wissenschaftlichen Fakten begegnet. Gehen auf massenhaft zu Demonstrationen gegen Fremdbestimmung, aber wähnen sich in einer Diktatur. In einer Diktatur wäre es entweder nie zu solchen Demonstrationen gekommen, oder man könnte danach für sehr lange Zeit nie wieder zu einer Demonstration gehen weil man irgendwo ohne jedes Gerichtsverfahren in einem Knast verrottet! (siehe Nordkorea oder Türkei)

Themawechsel!
Bei so viel Schwachsinn brennen mir sonst meine Gehirnzellen durch.




Home Schooling.
Das läuft........ ich würde mal sagen arg durchwachsen.

Der Teenager hat in den ersten drei Wochen Corona "Ferien" nahezu täglich Emails mit Aufgaben bekommen. Durch alle Fächer hinweg. Das hat insgesamt ein Volumen angenommen, welches nicht mehr zu bewältigen war. Man bekam den Eindruck jeder Lehrer ist davon ausgegangen dass die Schüler nun Stoff für eine ganze Woche brauchen. Ohne zu bedenken, dass sämtliche Kollegen das gleiche machen! Der Teenager hat irgendwann nur noch jene Arbeiten erledigt, die eine Dead Line hatten und eingeschickt werden mussten. Den Rest hat er dann in den tatsächlichen Ferien gemacht. Insgesamt hat er also in drei Wochen Stoff für fünf Wochen aufgebrummt bekommen. Und ein Arbeitsvolumen welches in der Schule in dieser Zeit so niemals unterrichtet worden wäre!

Der Teenie dagegen hat sich fast durchgehend gelangweilt. Es wurden Arbeitspläne über die Schulhomepage veröffentlicht, deren Aufgabenstellung allerdings bestenfalls Mangelhaft war. Manche Aufgaben konnten mangels Unterrichtsinhalt gar nicht bearbeitet werden. Teilweise waren Aufgaben mit Gruppenarbeit dazwischen. Einmal sollte unter einem Link recherchiert werden, der schon lange offline war. Oder Arbeitsblätter welche auf dem Plan erwähnt wurden, standen gar nicht zur Verfügung. Oftmals war er bereits nach wenigen Stunden mit dem Plan für die ganze Woche fertig.
Kontakt zum Lehrer? Rückmeldung vom Lehrer? Fehlanzeige!
Vor lauter Langeweile hat der Teenie (8.Klasse) dann teilweise dem Teenager (10.Klasse) bei seinen Aufgaben geholfen. (Ehrlich, ich liebe meine Jungs für diesen Zusammenhalt!)

Für Verwirrung sorgten dann zunächst Aussagen aus der Politik, nach denen der Unterricht der Abschlußklassen ab nach den Osterferien freiwillig wären. Was aber tatsächlich nur für die Abiturienten galt.
Für große Verunsicherung sorgten die ständigen Spekulationen und wirklich widersprüchlichen Aussagen bezüglich der Abschlußprüfungen. Dass dabei fast nur von den Abiturienten die Rede war, hat außerdem ziemlich genervt. Es machen sehr viel mehr Schüler einen Abschluß in der 10. Klasse als es überhaupt Abiturienten gibt. Aber der "normale" Schüler hat halt keine Lobby.

Letztlich hieß es dass es zwar Abschlußprüfungen geben wird, diese aber durch die Lehrer so modifiziert werden würden dass nur tatsächlich behandelter Stoff abgefragt werden sollte. Hört sich auf den ersten Blick zwar super an, hat aber dazu geführt dass beim Teenager der mündliche Teil der Prüfung in Englisch ausgesetzt wurde. Was den Teenager leider massiv benachteiligt.
Darüber hinaus finde ich es einfach nur zum Kotzen dass der Teenager während der Prüfungsphase außerdem noch mit zig Aufgaben der Nebenfächer zugeballert wird. Ich bin der Meinung während der Prüfungsphase sollte man den Luxus haben sich ausschließlich auf die Prüfungen konzentrieren zu müssen. Und in solch ungewöhnlichen Zeiten wie diesen erst Recht.

Von der Schule des Teenies kam derweil ein Plan, wie der Unterricht in den nächsten Wochen aussehen wird. Ehrlich gesagt weiß ich nicht was ich davon halten soll.
Seitens der Politik wurde kommuniziert die Schulen sollten die Jahrgänge im "rollierendem System" unterrichten. Jeder Wochentag ein anderer Jahrgang. Wäre zwar auch nur einmal die Woche Unterricht, aber zumindest etwas regelmäßiges. Allerdings wurden den Schulen gewisse Freiheiten zugestanden, und beim Teenie kam nun das dabei heraus:


Wenigstens ist der Teenie in Gruppe 2 gelandet. Worum ich ehrlich gesagt inständig bebetet habe. Denn auch der Teenager ist auf seiner Schule in Gruppe 2 und muss erst nach 10 Uhr im Unterricht sein. Ein Kind mit Früh- und ein Kind mit Spätschicht hätte ziemliches Chaos und Unruhe bedeutet.

Apropos Chaos und Unruhe.......... Ich komme derzeit gefühlt mal wieder zu nichts!
Mein Alltag hat sich mit Corona und durch das Home Scooling massiv verändert.
Früher waren die Jungs spätestens um 8 Uhr zur Türe hinaus. Je nach Stundenplan. Dann habe ich mir meist eine ruhige Stunde am Morgen gegönnt, bevor ich selbst in meinen Alltag gestartet bin. Zeit die ich nur für mich hatte. In der ich Posting vorbereitet, Bilder bearbeitet, oder meine Pläne geplant habe. Nun laufen beide Jungs morgens hier herum. Mal mehr, mal weniger gut gelaunt. Geht der eine dann zur Schule, ist dem anderen schnell langweilig. Ich finde kaum noch Zeit für mich selbst. Und Ruhe gibt es höchstens noch Sonntags ganz früh morgens.

Darüber hinaus musste ich nun fast zwei Monate lang auf den Luxus der wöchentlichen Rewe Lieferung verzichten. Ich habe ewig keinen freien Liefertermin mehr angezeigt bekommen. Zusätzlich haben viele Supermärkte ihre wöchentlichen Angebote drastisch zurück gefahren oder sogar ganz ausgesetzt. Meine so gut funktionierenden Routinen bestehend aus Angebote checken, Woche planen, Rewe Lieferung fertig machen und ergänzend dazu Frischware je nach Angebot vor Ort dazu kaufen waren nicht mehr anwendbar. Wenn ich Glück hatte habe ich einmal die Woche jemanden gefunden der mit mir mit Auto einkaufen gefahren ist. Und dann habe ich gekauft was ich brauchte, ohne groß Angebote zu berücksichtigen. Alles was ich im Auto heim fahren kann, muss ich nicht mit den Öffis heim schaffen! Aber das heißt leider nicht, dass man auch alles bekommt was man braucht oder möchte. Und so hieß es oftmals noch mehrmals die Woche andere Supermärkte ab zu klappern nur um zwei Pakete Mehl oder ein Päckchen Hefe zusammen zu bekommen.
Zuletzt waren zwar auch wieder Liefertermine verfügbar, aber nur vereinzelt und mit zwei Wochen Vorlauf. Abzuschätzen was man in zwei Wochen braucht oder kochen/essen müsste ist verdammt schwierig. Selbst für mich!

All die Unruhe, all das Chaos, das ständige Organisieren nach irgendwas, aber auch ein fortwährendes Masken nähen haben dann letztlich dazu geführt dass der Blog total verwaist ist. Ich habe einfach keine Zeit, und vor allem eben auch keine Ruhe mehr dafür gefunden hier schöne Texte zu verfassen. Was wirklich schade ist. Denn auch wenn ich momentan nicht schooten gehe, so habe ich doch noch fast alles an Material aus dem letzten Jahr ungenutzt im Speicher liegen.

Gerne würde ich jetzt sagen "Ich gelobe Besserung". Aber ganz ehrlich gesagt, wer weiß schon was in den nächsten Wochen noch passieren wird. Es sind einfach so verrückte Zeiten momentan, dass man eigentlich nichts sicher sagen kann.
Zum Beispiel hätte ich nie für möglich gehalten was sich noch alles rund um die Masken würden entwickeln sollen. 50 Stück hatte ich im ersten Schwung genäht. Danach noch einmal 30. Und dann geriet es irgendwie außer Kontrolle.
Zunächst nähte ich noch Masken für die Mitarbeiter des Anyway. Parallel dazu hatte ich jede Menge Anfragen. Ich begann Masken gegen Spenden abzugeben, um damit wiederum Masken an die Aidshilfe spenden zu können. Inzwischen sind es schon über 400 Masken die ich genäht habe und ein Ende ist nicht abzusehen.

Das exzessive Nähen führte jedoch zu weiteren Problemen.
Denn irgendwann hat meine AEG Nähmaschine der dauerhaften Belastung nicht mehr Stand gehalten und war Schrott. Zum Glück hatte ich noch meine alte Medion in ner Ecke stehen. Eigentlich als Ersatzteillager. Also habe ich diese wieder zusammen geschraubt, gesäubert und geölt und erst einmal damit weiter gemacht.


Aber es hatte ja einen Grund warum die Medion zum Ersatzteillage wurde. Im Grunde genommen war es nur eine Frage der Zeit bis diese Maschine es auch nicht mehr packen würde. Aber sich etwas neues zuzulegen ist in diesen Zeiten auch nicht ganz unkompliziert. Fachgeschäfte haben geschlossen, oder nur sehr eingeschränkt für Kunden geöffnet. Und selbst im Internet waren die günstigen Standard Maschinen schon lange nicht mehr zu haben. Immerhin näht ja gerade alle Welt Masken.

Ich habe mich auf einige Mail und Wartelisten setzen lassen, in der Hoffnung die Medion würde es so lange einfach noch schaffen. Doch es kam wie es kommen musste. Lange vor der ersten Benachrichtigung war auch die Medion nicht mehr zu retten und ich musste mir schnell was einfallen lassen.

So bin ich letztlich an eine Brother gekommen. Ausschlaggebend war, dass ich diese Maschine als B-Ware weit unter UVP bekommen konnte. Weil der Karton beschädigt war. Wen bitte interessiert denn der Karton? Auf den Inhalt kommt es doch an!
Allerdings muss ich gestehen dass ich inzwischen arg verliebt in das Schätzchen bin. Zum einen ist sie wirklich erstaunlich leise. Zum anderen auch sehr hochwertig verarbeitet. 37 Stiche bringt sie mit und ein gut durchdachtes System zur Fadenspannung. Die Brother näht die saubersten und geradesten Stiche die ich je gesehen habe, fast ohne mein Zutun. Und der Nadeleinfädler ist echt ein Traum. Ich kann es auch ohne, aber es ist so ein Erleichterung!


Für einige Aufregung und Anspannung hat leider auch die Bewerbung des Teenagers gesorgt. Dabei konnte er nicht wirklich etwas dafür. Er hat einfach nur Pech gehabt.

Bereits im Februar hatte er seine Bewerbung geschrieben und abgeschickt. Nach relativ kurzer Zeit kam eine Einladung zum Vorstellungsgespräch. Dieses sollte am 16. März sein.
Vielleicht erinnert ihr euch noch. Genau am 16.März traten die Corona Einschränkungen in Kraft. Das Gespräch wurde daraufhin leider sehr kurzfristig abgesagt.
Insgesamt musste der Termin sogar zweimal verschoben werden. Letztlich fand das Gespräch per Video Konferenz statt. Eine echt befremdliche Situation, aber der Teenager hat sich echt gut geschlagen. Auf jede Frage konnte er eine stimmige und sinnvolle Antwort geben. Jedoch gab es mehr Bewerber als Ausbildungsplätze und so musste er leider noch ein paar Tage auf eine Rückmeldung warten.

In der Zwischenzeit begannen die Lehrer den Teenager in der Schule zu stressen, weil dort noch keine Rückmeldung über einen Ausbildungsplatz vor lag. Zumindest bei uns gibt es die Initiative "Kein Abschluß ohne Anschluß". Eigentlich eine tolle Sache die dafür sorgt dass kein Teenager nach der Schule ohne Perspektive auf der Straße landet. Aber bis zu einer gewissen Frist muss halt nachgewiesen werden dass man entweder einen Ausbildungsplatz hat, weiter zur Schule geht, oder auf ein Berufskolleg wechselt. Blöd wird es wenn Bewerbungsverfahren aufgrund der Corona Beschränkungen auf Eis gelegt werden (müssen) und unsere gründlich deutsche Bürokratie darauf keinerlei Rücksicht nimmt. Es war ja nicht so dass der Teenager sich nicht gekümmert hätte.

Als dann ein dicker fetter Briefumschlag in unserem Briefkasten lag ist mir echt eine Lawine vom Herzen gerollt. Angenommen!
Nach nur einer Bewerbung hat der Teenager seine Wunschausbildungsstelle bekommen!
All die Mühe, all die Vorbereitung, teilweise über Jahre hinweg (Potentialanlyse und sehr zielgerichtetes Praktikum) haben also letztlich zum Erfolg geführt. (Wenn meine Eltern das mal seinerzeit so mit mir angegangen wären, sähe mein Leben heute anders aus..........)


Zwischen all der Aufregung, dem Corona Chaos, und dem vielen Masken nähen brauchte ich irgendwann einfach einen Schwung frischer bunter Wolle. Deshalb habe ich mir zu Ostern ein paar hübsche Schätze aus dem Hause ⇨ Wolldackel gegönnt.
Familie Wolldackel habe ich letztes Jahr auf dem ⇨ Wollfestival in Düsseldorf kennen gelernt. Somit war es für mich kein Blindkauf. Das war mir wichtig.

Die beiden Stänge links heißen "Flamingo" und "Charming Princess". Die beiden Stränge rechts "Blaue Lagune" und "Young Boy". Beide Kombinationen sind bereits für Weihnachtsgeschenke vorgesehen. Die beiden Stränge in der Mitte mit den Namen "It´s my Life" und "Mr Cool" werde ich dagegen für mich selbst behalten und verstricken. So jedenfalls der Plan.


Im Mai dann postete Frau ⇨ PondeRosa Wolle ein Bild auf denen die Stränge "Great Ocean Road", "Candy Road" und "Abbey Road" zu sehen waren.
Ich mag es sehr, wenn Fäberinnen ihren Kreationen hübsche Namen geben. Und auch PondeRosa Wolle kannte ich bereits vom Wollfestival in Düsseldorf. Deshalb habe ich mir zum Muttertag ein weiteres Kistchen mit Wolle gegönnt und die drei Schönheiten mit passenden Unifärbungen ergänzt.

In meinem Stash angekommen sind diese Stränge dann mit den Strängen aus dem Hause Wolldackel in Kontakt gekommen. Vor meinen Augen ergaben sich plötzlich ganz neue aber wunderschöne Kombinationen. So passt der Strang "Charming Prinzess" ganz wunderbar zur "Candy Road". Die "blaue Lagune" unterstreicht den Charakter der "Great Ocean Road". Und der "Flamingo" wird nun wohl eher mit der blau violetten "Luciana" kombiniert werden.  Das wird eine spannende Geschichte werden.


Nur kurz darauf kam auch schon wieder das Opal Abo.

In den sozialen Medien wurde über die Zusammenstellung des Abos bereits diskutiert, als die meisten Kunden ihre Pakete noch nicht einmal erhalten hatten. Ist ja angeblich alles schon mal da gewesen.
Mir geht diese ewige Diskussion echt so was von auf die Nerven. Ja, natürlich wiederholen sich die Farben ständig, wenn man bereits eine Weile das Abo bezieht. Die Farben können ja nicht plötzlich neu erfunden werden. Und auch mir hing es letztes Jahr zeitweise zum Hals heraus als ich zum dritten Mal in Folge Rot im Paket gesehen habe. Aber ich habe es in all der Zeit nicht ein einziges mal erlebt dass sich eine Färbung wirklich wiederholt hätte, wie so viele immer meinen. Die Farben wiederholen sich, aber nicht die Musterung in der Socke.
Einmal war eine solche Diskussion für mich echt der Grund jemanden dauerhaft zu blockieren. Denn was bitte kann ich dafür, wenn andere mit ihrem Paket unzufrieden sind? Bitte bei Opal meckern gehen, oder das Abo kündigen. Aber mit Leuten zu diskutieren die ihr Paket zufällig trotzdem schön finden oder einfach anderer Ansicht sind scheint wesentlich mehr Spaß zu machen. Naja, mir eher nicht so!

Ich finde das Mai Paket jedenfalls schön.
Eine schöne bunte Mischung von allem.
Ganz besonders gefällt mir natürlich das Blau Lila Knäuel. Aber das dürfte jetzt keine große Überraschung sein. Doch auch das Rot fasziniert mich dieses mal, denn es ist ein total buntes Rot mit leichtem Hang ins Pink hinein und sieht so aus als könnte es marmorieren. Nur bei dem dunklen Knäuel weiß ich noch nicht ob ich es behalten mag. Es ist zwar nicht schwarz, sondern ein dunkles Grau, durchzogen von hellen Streifen. Aber solche Farben empfinde ich aufgrund meiner Sehschwäche ja leider etwas anstrengend. Mal sehen........

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Last but not Least........ noch mal etwas vom Teenager.
Das Anyway gibt sich gerade alle erdenkliche Mühe für die queeren Jugendlichen ein umfangreiches Online Angebot auf die Beine zu stellen. Viele der Jugendlichen leider unter der Corona Zeit leider gleich doppelt, da ihnen die Möglichkeit zum Rückzug und das Treffen mit Gleichgesinnten genommen wurden.
Der Teenager hat einem kleinen Online Talk zum Thema Homophobie teilgenommen und dabei etwas über seinen Rainbow Club erzählt. Hier ein Making Off Bild davon.


Leider leider ist das Anyway durch die Corona Beschränkungen arg in Not geraten.
Ein Jugendzentrum wie das Anyway finanziert sich nicht alleine durch Fördergelder oder staatliche Hilfen. Es fehlen vor allem gerade die Einnahmen durch das geschlossene Cafe. Veranstaltungen konnten und können nicht statt finden. Benefiz und Sponsoring zu Gunsten des Anyways fallen aus. Gehälter, Räumlichkeiten und Equipment müssen aber trotzdem weiter finanziert werden.
Mehr als 1500 queere Jugendliche pro Jahr könnten ihren Zufluchtsort verlieren.


Auf der ⇨ Homepage des Anyway findet ihr Informationen zur aktuellen Situation und auch eine Möglichkeit etwas zu spenden. Jeder noch so kleine Euro hilft diese für die Jugendlichen so wichtige Einrichtung zu unterstützen und zu retten.
Schon seit Tagen denke ich darüber nach ob und was ich eventuell tun könnte um das Anyway zu unterstützen. Irgendeine Aktion, oder Versteigerung, oder irgendwas anderes. Aber durch mein Engament für die Aidshilfe bin ich bereits komplett ausgelastet und ich habe einfach keine freien Kapazitäten mehr übrig.
Ich, und alle queeren Jugendlichen aus dem Großraum Köln, wären euch jedenfalls sehr sehr dankbar wenn ihr ein paar Euros für diese Einrichtung entbehren könntet.



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