Freitag, 18. August 2017

Noch ein Purl Ridge Scarf

Zeitgleich zu dem gelben Purl Ridge Scarf für das Kind, habe ich einen großen Purl Ridge Scarf für mich selbst gestrickt. Und weil ich so absolut keine Selfies mag, hat mein Teenager sich sich netterweise bereit erklärt mir dafür zu modeln.


Gestrickt habe ich wieder nach der englischen Anleitung von Stephen West.
Die Anleitung ist auch ohne großartige Englisch Kenntnisse leicht zu verstehen und um zu setzen.


Verstrickt habe ich dieses mal ein Knäul Austermann Murano Fun, welches mir bei einem Weihnachtsgutscheineinlösekaufrausch beim Wollschaf Charlotte mit in die Tasche gehüpft ist.
Anders als beim Kind ergibt sich hier die Farbgebung aus dem laufenden Knäul, ohne dass ich ein zweites Garn mit dazu genommen habe. 


Mein Purl Rigde Scarf ist recht groß geworden. Aber gut, ich bin ja auch ein großes Mädchen, daher ist es für mich genau passend. Der Teenager dagegen kann sich den Loop gleich drei mal um den Hals schlingen.


Aber ich fürchte ich muss auf passen dass der Loop auch wirklich meiner bleibt. Oder ihn gleich noch ein drittes mal stricken. Denn der  Teenager schlingt sich das Teil so locker lässig um den Hals, als hätte ich es eigens für ihn gestrickt.


Bei diesem Outddor Shooting am Kölner Rhein haben wir richtig richtig Spaß gehabt.
Seit der Teenager im CSD KÖLN mitgelaufen ist, ist er unglaublich Selbstbewusst und hat sichtlich Freude daran vor der Kamera zu posen. Es sind die besten Bilder von ihm seit langer langer Zeit!



Dienstag, 15. August 2017

Purl Ridge Scarf für das Kind

Schon lange hat das Kind sich einen Loop für Herbst und Winter von mir gewünscht. So ähnlich wie der Teenager ihn schon seit Herbst 2015 hat.
Aber bei dem Kind ist die Farbwahl leider nicht ganz so einfach. Er liebt alles was irgendwie bunt ist, wobei die Farbe Gelb ganz eindeutig dominiert. Passendes Garn oder Anleitungen dafür zu finden, die nicht gleich Mädchenhaft wirken, ist dabei gar nicht so einfach.


Aber kommt Zeit, kommt auch Rat. Manchmal dauert es halt etwas länger, doch früher oder später findet sich für jedes Problem eine Lösung. Und so hat das Kind diesen Sommer endlich einen Gelb-Bunten Loop bekommen.


Fotografiert haben wir dann während eines unserer Picknicks an unserer Lieblingsstelle am Kölner Rhein.


Das Kind steht derzeit auf der Schwelle zur Pubertät. Und jeden Tag erwarte ich den damit verbundenen Wachstumsschub. Der Loop sollte daher nicht so eng werden, dass das Kind gleich wieder hinaus wachsen würde. Andererseits wollte ich ihn aber auch nicht so viel zu groß arbeiten, dass er den Hals völlig frei lässt.


Ein echter Balanceakt, der mir scheinbar recht gut gelungen ist.
Das Kind jedenfalls ist mehr als zufrieden mit seinem ganz persönlichem Loop.


Gestrickt habe ich nach einer Idee von Stephen West. Purl Ridge Scarf heißt die Anleitung, die über Ravelry zu erhalten ist.


Die Anleitung ist kurz und knackig, aber leider auf Englisch.
Im Grunde genommen besteht der Loop jedoch nur aus linken und rechten Runden, und ist selbst für Leute die keine großen Strick-Englisch Kenntnisse haben (so wie auch ich) leicht um zu setzen.


Verstickt habe ich diese zwei Knäul Schöller und Stahl Baby, zusammen mit einem Knäul Lana Grossa Merino Superfein, welche mir beim Wollschaf Charlotte in den Arm gesprungen sind. 
Um den Farbeffekt zu erhalten, welcher auf den Bildern zu sehen ist, habe ich in jeder Runde das Garn gewechselt. Dazu habe ich die Fäden am Rundenbeginn überkreutzt, ohne jedes mal neu ab oder an zu binden.


Auf den letzten drei Runden ist mir übrigens das rein gelbe Merino Superfein von Lana Grossa ausgegangen. Und das, obwohl ich zwischendurch immer wieder ab gewogen hatte um zu sehen wie weit ich damit noch kommen würde!


Dass ich dann die letzten Runden komplett in Bunt gestrickt habe, sieht man dem Loop aber kaum an. Oder ist euch auf den tollen Bildern etwas auf gefallen?




Samstag, 12. August 2017

Der blaue Criss Cross

Im Frühjahr 2016 habe ich mir ein hübsches Criss Cross Tuch in Grau gestrickt, und den ganzen darauf folgenden Winter hindurch getragen. Dann war ich die Farbe Grau einfach Leid!
Jetzt gibt es ein zweites hübsches Criss Cross Tuch. In Blau!


Die Inspiration dazu überkam mich Anfang des Jahres beim Wollschaf Charlotte.
Als mir diese vier Farben Lana Grossa Cool Wool zufällig im Regal begegneten.


Schwupps, waren sie auch schon in meiner Tasche.
Und nur wenig später war das erste Knäul auf der Nadel.


Die Entstehungsbilder beider Tücher gleichen sich.


Und ebenso wie das erste Criss Cross hat sich auch dieses hier zum Schluß wieder endlos gezogen.


Der Grund warum ich überwiegend Socken und selten etwas anderes stricke?
Ich habe deutlich weniger Maschen auf der Nadel, bin relativ schnell fertig, und muss keine mehrere hundert Maschen ab ketten!


Aber auch die Tücher bringe ich dann irgendwann einmal zum Ende.


Noch ein Grund warum ich lieber Socken stricke: Das Shooting!
Socken zu fotografieren ist relativ einfach. Selbst wenn man auf so bekloppte Ideen wie Outdoor Shootings kommt.
Für ein Tuch braucht man jedoch ein Model. Oder eine Schneiderpuppe. Die bekommt man allerdings nicht in eine Tasche. Und durch Köln läuft man mit so einer Puppe auch nicht unbedingt. 


Für das Criss Cross Shooting bin ich also wieder zum Wollschaf Charlotte gefahren. Dort habe ich eine Schneiderpuppe entkleidet und mit vor die Türe genommen. Und das war wirklich eine sehr interessante und spannende Aktion!


Gestrickt habe ich wieder nach der Anleitung von Dirk Gerngross.
Und wieder mit einer leichten Abwandlung. Denn ich mag solche Tücher lieber lang und schmal als Schal, als in die Tiefe gehend zum Dreieckstuch.


Wieder habe ich von hell nach dunkel gearbeitet.
Dazu habe ich mit weiß begonnen, und bin über hellblau zu königsblau gegangen, um dann mit marine ab zu schließen.


Und wieder kommt die tolle Strucktur aus Querrippen und Halbpatent total schön zur Geltung.


Später am Nachmittag bot sich noch das Fahrrad einer Kundin als Model an.
Ziemlich einmalige Bilder sind damit entstanden. Und ich hatte mächtig Spaß damit!


Ob es wohl noch mehr Criss Cross Tücher in weiteren Farben geben wird?
Schauen wir mal, was mir in den Wollgeschäften so vor die Augen kommt.




Mittwoch, 9. August 2017

Liebreizender Stricktreff

Ich gehe gerne auf Stricktreffs!
Zwar würde ich keinen eigenen mehr organisieren wollen, aber so als Gast sind das immer ein paar wundervoll entspannende Stunden für mich.

Ein Stricktreff den ich wirklich gern besuche, findet im Cafè Samowar in Köln Sülz statt, und wird in unregelmäßigen Abständen über die Facebook Gruppe lieb & reizend organisiert.


Wir waren nun schon ein paar mal öfter dort.
Beim letzten mal haben wir das erste mal überhaupt auf der Außenterasse sitzen können. Im Innenbereich ist das Licht zum Fotografieren leider eher schlecht. Draußen aber war es grandios!


Ich LIEBE diesen Flammkuchen!
Hausgemachter Teig, hauchdünn mit Creme Fraiche bestrichen, und üppig belegt mit Rucola Ziegenkäse und Honig. LECKER!
Aber auch alles andere von Haus- und Tageskarte ist immer eine Sünde wert.


Was man so auf einem Stricktreff macht?
Stricken natürlich. Oder häkeln. Aber auch fachsimpeln. Sich über Garne, Färbungen und Anleitungen aus tauschen.

 

Oder, wie in diesem Falle, sich von einer Frau MeRo Colors zu hemmungslosen Einkäufen verführen lassen.



Ich habe mich zwar nicht verführen lassen, aber ich habe mich beliefern lassen.
Diese drei handgefärbten Schätze und die zwei Crazy Zauberbälle daneben, habe ich mir schon im Vorfeld ausgesucht und reservieren lassen.


Und diese zwei speziellen Färbungen auf Merino High Twist hat Frau MeRo Colors in Wunschfarben für mich angefertigt. Für sehr spezielle Weihnachtsgeschenke, die ich daraus an fertigen möchte.


Fachgesimpelt wird mitunter nicht nur über Qualitäten von Garnen, sondern auch über die Qualität von Färbungen. Hier stehen Opal und Handgefärbtes im direktem Vergleich zueinander. Und obwohl ich Opal Garne wirklich sehr mag, sieht es hier doch recht blass aus.


Aber natürlich wird auch viel miteinander gelacht.
Über Warnhinweise auf Schoppel Wolle zum Beispiel.


Kurzum, es ist immer wieder schön. Und auch wenn ich dafür einmal quer durch die Stadt fahren muss, ich freue mich jedes mal aufs Neue auf diese Treffen.

Sonntag, 6. August 2017

Regenbogensocken für mich selbst!

Sockenpaar No.5 und damit auch das letzte von Fünfen.
Gestrickt für mich selbst, sollten sie einst meine Verbundenheit zum Seelenstreichler und dem Ex-Herzmenschen verkörpern.


Der Bund:
Flexibel angeschlagen, und dann in 2/2 Rechts/Links Rippen gestrickt.


Das Muster:
Ein einfaches Waffelmuster auf 6-fach Sockenwolle.


Die Ferse:
Eine leicht zusammen geraffte Herzchenferse.


Die Spitze:
Eine einfache Bandspitze.


Um wieder einen Unterschied zu den anderen Regenbogensocken ein zu arbeiten, habe ich dieses mal im Bund auf die Kontrastfarbe verzichtet. Außerdem habe ich ganz bewusst mit Mädchenrosa angeschlagen.


Gestrickt habe ich wieder mit Schachenmayr Regia 6-fach Sockenwolle. Dabei habe ich je eine Socke aus den Restknäuln der Socken für den Herzmensch und dem Seelenstreichler gearbeitet.


Und irgendwann kann ich diese Socken vielleicht auch mal tragen, ohne dabei an Schmerz und Verlust denken zu müssen.




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